Die Inhalte einer ambulante kardiale Rehabilitation
Das Konzept der ambulanten Rehabilitation richtet sich prinzipiell nach den Bedürfnissen des Patienten. Nach den Krankenhausaufenthalt
kommt somit eine intensive Phase 2-Rehabilitation in Frage, welche stationär oder ambulant erfolgen kann. Danach kann der Patient zusätzlich
eine erweiterte Betreuung, in Form einer sogenannten ambulanten Phase 3-Rehabilitation, in Anspruch nehmen. Die Inhalte, bezogen auf die ambulanten
Form dieser Rehabilitation, wird in den folgenden Abschnitten nun ausführlich erläutert.
Ambulante kardiologische Rehabilitation: Die Phase II
Die Anschlussheilbehandlung nach dem Krankenhausaufenthalt umfasst die medizinische Betreuung und Schulung des Patienten
in einem rund sechs (bis maximal zwölf) wöchigen Programm, das der Erkrankung, der individuellen beruflichen und
familiären Situation und dem Risikoprofil angepasst ist.
Information, körperliches Training und psychologische Betreuung nehmen die Ängste und Unsicherheiten nach dem
einschneidenden Ereignis und zeigen die Möglichkeiten der schrittweisen Lebensstiländerung. Eine Erkrankung
kann auch als Innehalten, Wendepunkt und Chance zur bewußteren Lebensgestaltung verstanden werden.
Ambulante kardiologische Rehabilitation: Die Phase III
Das Herz-Kreislauftraining nach der stationären oder ambulanten Rehabilitation festigt über einen Zeitraum von neuen bis
zwölf Monaten die erarbeiteten Inhalte, verbessert oder erhält die Leistungsfähigkeit und vermindert das
Risiko für ein erneutes Ereignis. Die Bewegungseinheiten können je nach individuellem Wunsch und Bedarf durch
Ernährungsberatung, Raucherberatung, Bluthochdruckschulung,
Diabetikerschulung oder psychologische Einzel- und Gruppensitzungen erweitert werden.
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