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Das Ambulatorium Nord stellt sich vor
Fr. Dr. Miller-Mayer zur Vision des Ambulatoriums
Durch meine langjährige Tätigkeit im Rehabilitationszentrum Großgmain konnte ich die
Wichtigkeit und Notwendigkeit von Rehabilitationsmaßnahmen nach einem so einschneidenden
und teilweise lebensbedrohlichen Ereignis, wie es Herzereignis nun mal sind, in vielen
Aspekten kennen lernen. Kurzfristig ist die Motivation zur Änderung eingefahrener, ungesunder
Lebensmuster sehr hoch. Jeder verspürt die körperlichen und seelischen Verbesserungen
durch bewusste Ernährung, regelmäßige Bewegung und das Innehalten in einer Zeit der
ständigen Reizüberflutung.
Zurück im Alltag ist es jedoch sehr schwierig, die guten Vorsätze und das Erlernte
umzusetzen. Laut Untersuchungen ist der positive Effekt der stationären Rehabilitation
nach einem Jahr leider bei den meisten Patienten wieder aufgehoben.
In vielen anderen Ländern setzt man deshalb schon viele Jahre auf längerfristig angesetzte, ambulante
Betreuungsprogramme. Diese haben den Vorteil, wohnortnahe, berufs- und alltagsbegleitend als auch
unter Einbindung der Angehörigen und Partner einen nachhaltig gesünderen Lebensstil umzusetzen
und damit dem Fortschreiten der Erkrankung effektiv entgegenzutreten. Der enge Kontakt zu den
Hausärzten, betreuenden Fachärzten und ambulanten Herzgruppen ist ebenfalls ein Vorteil.
Ein Besuch bei Prof. Saner in Bern, der dieses Konzept bereits seit 1972 erfolgreich in der Schweiz
umsetzt, hat mich dazu bewogen, eine ambulante kardiologische Rehabilitationseinrichtung in Salzburg zu etablieren.
In der AGAKAR (Arbeitsgemeinschaft für ambulante kardiologische Rehabilitation) sorgen wir für
hohe Qualitätsstandards, die rasche Umsetzung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie
die regelmäßige Fortbildung unserer Mitarbeiter.
Ziel ist eine flächendeckende Versorgung mit ambulanten Einrichtungen als Ergänzung und logische
Fortsetzung der stationären Bemühungen zu erreichen. Bisher arbeiten österreichweit neun
akkreditierte Institute und haben Verträge mit den Sozialversicherungsträgern.
Die Unternehmensgeschichte vom Ambulatorium Nord
- September 2004: Akkreditierung des Ambulatoriums durch die
AGAKAR (Arbeitsgemeinschaft für
ambulante kardiologische Rehabilitation) und Eröffnung;
- 2005: Das Ambulatorium Nord wird Schulungszentrum für Diabetikerschulungen
in Zusammenarbeit mit dem AVOS (Arbeitkreis für Vorsorgemedizin in Salzburg);
- 2007: Verträge werden mit Pensionsversicherungsträgern und den Gebietskrankenkassen geschlossen;
- 2007: Das Ambulatorium wird Schulungszentrum der
ÖASA
(Österreichischen Arbeitsgruppe für das Selbstmanagement der oralen Antikoagulation);
- 2008: Antrag auf Erweiterung des Tätigkeitsprofiles um die ambulante pulmologische Rehabilitation;
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